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Der dicke und immer dicker werdende Sebastian Part 1

Es war – ganz ungewöhnlich eigentlich bei mir – ein langweiliger Donnerstagabend geworden. Seitdem ich aus dem Wohnheim ausgezogen war, hatte ich nicht mehr jeden Abend irgendwas vor. Das ist zwar manchmal ganz nett, aber eben manchmal auch bissel langweilig.

Ich fuhr meinen PC hoch und ging online, machte ein paar Minuten nix Sinnvolles und ging dann zu gayromeo.de.

Die haben ja so eine klasse User-Suchfunktion, ich klicke erst auf meine Region, hm, so alt wie ich sollte er in etwa sein, ich selbst war 23, also klickte ich auf maximal 25, Bildchen wäre auch nicht schlecht. Und dann das Wichtigste: Gewicht. Soll ich gleich hoch einsteigen … Hm, nein, ich klickte auf „mindestens 80 kg".

Ein paar bekannte Gesichter, deren Profile ich schon kannte und die ich teilweise auch schon mal getroffen hatte, und he, ein Neuer. Sebastian, 1,78 und 88 kg, 22 Jahre alt. Leider nur ein Foto: bisschen zu weit weg, und natürlich in schwarzen Klamotten. Er las gern, kochte gern, ging gern ins Kino … hm, Profil war nicht ganz so aussagekräftig, aber zack, hatte ich ihm ne Mail geschickt. Mal schauen.

 

Ich ging in die Küche nahm mir einen Apfel aus dem Obstkorb. Abends, nach dem Schwimmtraining, hatte ich immer mächtig Appetit, aber ich blieb trotzdem meistens eisern. Hätte mir zwar am liebsten ne Pizza reingehauen, aber dafür war es jetzt ja wohl ein bisschen spät. Hatte über Weihnachten anderthalb Kilo zugenommen und wollte die auch schnell wieder los werden. Während ich den Apfel abwusch, musste ich wieder an den Typen denken, der heute zum Probetraining da war. Abnehmen wollte er beim Schwimmen, hatte er mir gesagt. Er war wirklich sehr dick, und demzufolge der Ausblick für mich in der Umkleide einfach geil. Wie seine fette Wampe über der Jeans hing. Ich war heut mal ein kleines Schwein, tat so als ob ich mit meinem Handy simste und machte schnell unauffällig ein Foto von ihm. Ich selbst hätte nie so dick sein wollen, dafür machte ich viel zu gerne Sport. Aber bei anderen Jungs ging mir da voll einer ab. Unklar, oder? Und dieser Typ heute war wirklich herrlich fett, seine Oberschenkel spannten total in der Jeans, er hatte sogar Schwierigkeiten seine Hose auszuziehen, weil seinen übelst fetten Oberschenkel die Jeans so ausfüllten.

Vor den Spinden war eine Bank, und als er sich hinsetzte, rollte sein Bauch über seine massigen Beine, und verdeckte komplett, dass er ja noch ne Badehose anhatte. Bestimmt hatte er die letzten Jahre auf der Couch verbracht und sich seinen Ranzen vollgehauen. Geiler Gedanke.

Ich verstand nicht wie man so dick werden konnte, aber ich fands eben bei anderen Jungs einfach nur geil.

Ich glaube, die anderen aus meinem Schwimmverein waren nicht sonderlich nett zu ihm, und er hatte auch ein wenig Komplexe, schade bei dem schönen Körper. Ich fürchte fast er wird nicht wiederkommen. Aber ist vielleicht besser er schwimmt nicht, sonst nimmt er ja noch ab, hi hi!

 

Ich biss in den Apfel und ging dabei aus der Küche in mein Zimmer – und hatte schon Post von diesem Sebastian. Das ging dann so den ganzen Abend so weiter, dass wir uns hin und hermailten. Auch wenn ich von Kennen lernen per Mail an sich nicht so begeistert war, aber mit ihm zu schreiben war total interessant, und ich hatte erstaunlicherweise das Gefühl als würden wir uns kennen lernen von Mail zu Mail…

Nach der wasweißichwievielten Mail sprach ich dann an, dass wir uns doch mal treffen könnten. Die Antwort ließ etwas länger als die anderen Mails auf sich warten, und klang auch nicht sehr enthusiastisch, aber er sagte ja. Er nannte mich schon „mein Enrico", wie süß. Samstagabend vorm Rathausbrunnen wollten wir uns treffen und dann irgendwo hingehen.

 

Hatte schon ein paar blind dates mit Internetbekanntschaften gehabt, und war trotzdem immer noch ein bisschen aufgeregt. Ich erkannte Sebastian sofort, als er auf mich zukam. Er hatte schon wieder nur dunkle Sachen an, er wollte wohl schlanker wirken. Mir fiel dennoch sofort auf, dass er dicker war als auf seinem Online-Foto, worüber ich mich natürlich freute. So ein kleines Foto aus großer Entfernung aufgenommen ist eben doch nicht so aussagekräftig. Bestimmt war es ja auch gewollt von ihm, er wusste ja nichts von meiner kleinen Vorliebe…

 

Er hatte ein hübsches weiches Gesicht, wild durcheinander gegelte Haare die schön dunkel, ja fast schwarz waren, dunkelbraue Augen und so richtig süße dicke Hamsterbacken, ein hübsches großes Doppelkinn und generell eine sehr weiche Figur. Mir fiel sofort aus dem Augenwinkel (ich wollte ja nicht so penetrant runtergucken) auf, dass seine Jeans an den Oberschenkeln total spannte…

 

Wir gingen ins „chez jacques" und tranken ein paar Wein zusammen, er bestellte natürlich ganz bescheiden eine Suppe, plauderten über Gott und die Welt und hatten echt einen gemütlichen Abend. Nachdem uns der Kellner rausgeworfen hatte, es muss schon nach ein Uhr gewesen sein, schlenderten wir über den Marktplatz.

„Wollen wir noch zu mir? Hier hat doch eh alles zu", fragte ich Sebastian.

Ich kam mir im nächsten Moment sehr plump vor.

„Klar gern, warum nicht."

Gerade noch mal gutgegangen. Aber hier war jetzt echt nix mehr los, und der Abend war zu schön, um ihn schon um ein Uhr zu beenden.

 

Wir liefen zu mir. Im Treppenhaus lief ich hinter Sebastian und ich merkte, dass er schon nach der ersten Etage außer Atem war, was er zwar versuchte zu verbergen, aber es gelang ihm ab Etage zwei nicht mehr. Seine Schritte klangen schwer auf den Stufen, und er keuchte regelrecht. Erst jetzt fiel mir auf, dass er ja auch einen süßen dicken Hintern hatte, der die eigentlich große Hose wirklich gut ausfüllte. Seine prallen Oberschenkel spannten die Jeans voll aus und rieben aneinander, und da ich hinter ihm lief konnte ich mich daran „satt sehen" ohne dass er es merkte. Ich versuchte einen Blick auf das Jeansetikett zu erhaschen, nur gut dass er keinen Gürtel trug. Es gelang mir allerdings nicht, aber ich war mir sicher dass es eine Übergröße war.

 

Im vierten Stock war er total fertig, schnell schloss ich meine Wohnung auf, er knallte sich schwer atmend auf das Sofa, und ich stellte Wein und Schokolade hin. Wir tranken noch ein Gläschen zusammen, er nahm schüchtern ein Stück Schokolade.

„Stell doch bitte die Schokolade wieder weg, sonst nehm ich mir nur davon!"

„Na dafür ist sie doch da", antwortete ich ganz unschuldig und wusste natürlich sofort worauf er hinaus wollte.

„Na ja, ich sollte vielleicht nicht so viel davon essen."

„Quatsch!"

Ich nahm ein Stück und hielt es ihm vor den Mund, reflexartig machte er seinen Mund auf, ich legte das Schokoladenstück hinein. Er schloss kurz die Augen und kaute genießerisch, ich sah wie er es genoss. Beim Kauen bewegten sich seine dicken Wangen und sein Doppelkinn gemächlich hin und her.

Es kam natürlich was kommen musste, nach noch 2 Wein gab ich ihm einen Kuss, wobei er etwas irritiert reagierte. Ich fummelte an seinem oberen Hemdknopf rum, war total in Stimmung, und dann kam dieser Satz.

„Du, Enno, ich würde gern mit dir über was reden."


Part 2



Source: http://www.handlesforlove.de.vu/
Category: Realistisch | Added by: existimator (2012-08-18) | Author: Tom
Views: 7641 | Rating: 1.0/1
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